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Invisalign – Unsichtbar zu schönen Zähnen!

Invisalign BerlinHier kommt nun ein Verfahren, auf dass die Menschen mit schiefen Zähnen schon so lange sehnsüchtig gewartet haben dürften: Invisalign. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, das in Amerika schon sehr lange praktiziert und in Europa seit einigen Jahren von erfahrenen Kieferspezialisten angeboten wird. Zahnspangen sind, das weiß jeder, spezielle Gerätschaften, die im Kindesalter, aber auch in späteren Jahren Fehlstellungen des Zahnapparates nachhaltig korrigieren sollen. In der Regel werden sie von Fachleuten eingesetzt, wobei die einzelnen Methoden grundsätzlich auch von jedem normalen Zahnarzt beherrscht werden sollten. Invisalign hingegen ist ein etwas aufwendigerer, aber gerade deshalb besonders schonender Ansatz und ich werde hier mal die wichtigsten Punkte dazu erläutern.

Die Grundlagen von Invisalign

Bei einigen leichten Fehlstellungen oder sich gerade erst abzeichnenden Entwicklungen hilft manchmal auch der Zahnspatel oder die so bezeichnete „Myofunktionelle Therapie.“ Diese ist im Grunde genommen eine Art präventive Physiotherapie, die mittels gezielter Übungen einer Schiefstellung vorbeugen soll. Der Zahnarzt erkennt solche sich abzeichnenden Fehlstellungen und empfiehlt in den leichten Fällen verschiedenes Training. Das ist immer wieder und vor allem regelmäßig durchzuführen und kann mit einer Art speziellen Kauens verglichen werden. Es bewirkt eine Stimulation, vor allem aber eine Kräftigung der Muskulatur und wer Glück hat, kommt damit davon und vermeidet den Einsatz einer Spange.

Bei vielen Leuten hingegen ist die Zahnklammer unabdingbar. Als sie vor über hundert Jahren erfunden wurde, stellte sie natürlich eine ungeheure Entlastung dar, denn schiefe Zähne neigen natürlich dazu, eher auszufallen und können darüber hinaus Schmerzen und Verwachsungen im Kiefer bedeuten. Die Menschen zur damaligen Zeit litten mehr oder minder stumm – bis Edward H. Angle die Zahnspange erfand. Das war zum Ende des Neunzehnten Jahrhunderts und die ersten Modelle waren aus dem sehr flexiblen Kautschuk und aus Klavierdrähten gefertigt und bargen nicht selten sogar eine immense Verletzungsgefahr. Mit den Jahren wurde das System verfeinert und durch unterschiedlich gestaltete Apparaturen ergänzt und verbessert und der Segen der Begradigung kam immer größeren Bevölkerungsschichten zugute. Schließlich entdeckte man auch die heilsame Rolle der Mundmuskulatur und setzte deren Wachstumsphasen gezielt für die Begradigung ein. Ich kann hier nicht alle Geräte und ihre Phasen aufzählen, möchte aber noch auf den Unterschied zwischen herausnehmbaren Platten und festsitzenden Geräten hinweisen. Letztere sind wohlbekannt, sitzen sie doch wie ein monströser Fremdkörper im Mundraum und jedes noch so geringe Lächeln wird zur peinlichen Qual. Freilich beharren viele Ärzte auf diesen Modellen, denn die im Gegensatz dazu herausnehmbaren Apparate sind zwar attraktiver, können aber oftmals die heilsame Wirkung schlecht entfalten. Warum? Nun, wer eine wechselbare Spange trägt, der neigt nicht selten dazu, diese immer mal gern herauszunehmen, zum Beispiel beim Essen, der Reinigung oder auch dem ersten Date – in der Pubertät schließlich keine Seltenheit! Damit die Zähne jedoch ihre Fehlstellung verlieren, ist ein konsequentes Tragen unabdingbar – was Jugendlichen gemeinhin schwer fallen mag. Invisalign nun überwinden diese Nachteile allesamt wie wir gleich sehen werden und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie sich auch endgültig flächendeckend durchsetzen dürften.

Invisalign – Das genaue Verfahren

Nomen est omen – der gängige Name der Methode setzt sich aus den englischen Worten „align“ (ausrichten) und „invisible“ (unsichtbar). Und beide Worte sind Programm, denn der Vorteil liegt bei diesem Verfahren auf der Hand: Die Zahnspange ist nicht wahrnehmbar! Natürlich, wer ganz nah an den Mund des Träger herangeht und hineinspäht, der wird auch diese Klammer erkennen – aber das ist zumindest im Alltag kaum der Fall! Der Trick sind die aus Kunststoff gefertigten Schienen. Wer sich für die Methode entschließt, den wird der behandelnde Kieferorthopäde zunächst einmal genau über die Arbeitsweise und die eigentliche Methodik aufklären. Danach wird dann mit einem speziellen Computerprogramm die Fehlstellung abgeglichen und das Ziel des Eingriffs aufgestellt. Nicht jeder hat schließlich die gleichen Probleme, auch wenn sich die Apparatur für grundsätzlich jeden eignen mag! Diese individuelle Anfertigung ist natürlich sehr vorteilhaft und geht in der Regel mit einer umfassenden Betreuung der Träger einher. Sie können bereits vor dem ersten Tragen der Schienen sehen, zu welcher Zeit sich genau welches Ergebnis einstellen dürfte. Damit ist die Behandlung wunderbar zu planen und in den allermeisten Fällen wird das auch eingehalten. Invisalign dauern ein halbes Jahr oder länger, höchstens jedoch 18 Monate – danach ist der Erfolg garantiert! Es ist zunächst einmal egal, wie alt der Patient ist, wobei sich die bekannten Wachstumsschübe in der Pubertät bei Jugendlichen ausgezeichnet zur Unterstützung und Beschleunigung nutzen lassen. Der Betroffene wächst schließlich rasant und das betrifft gerade auch seine Mundmuskulatur, ein Umstand, auf den Invisalign gezielt zurückgreift. Unterteilt ist die Behandlung wie bereits erwähnt in verschiedene Phasen, die einzeln jeweils etwa 2 Wochen dauern und die jede mit der Anfertigung einer genau passenden Schiene verbunden sind.

Wie ich bereits schon berichtete, kann es bei herausnehmbaren Spangen zu Problemen kommen und auch bei diesem Verfahren sind die Patienten zu Disziplin angehalten. 22 Stunden am Tag sind unabdingbar – was freilich nur selten zum Problem wird! Da die Schienen schlicht nicht zu sehen sind, tragen sie die Betroffenen in der Regel viel leichter und zuverlässiger als die anderen, sehr hässlichen Modelle. Das Ziel der Behandlung wird dadurch fast immer erreicht. Auch kann man in Ruhe essen und sich die Zähne hervorragend reinigen, ein Umstand, der eine nachhaltige Zahnhygiene sehr gut fördert und unterstützt.

Der Kieferorthopäde reinigt die Zähne zudem ebenfalls bevor die Schienen eingesetzt werden, was einer möglichen Verfärbung vorbeugt. Niemand muss sich mehr vor Folgeproblemen fürchten und die im Anschluss der Behandlung mit Invisalign nötige Retensionstherapie ist auch kein Problem. Sie dient dem Erhalt des erzielten Erfolges und wird vom Mediziner verständlich erklärt. Hin und wieder klagen Patienten über Lispeln, aber das verliert sich nach ein paar Tagen und ist bei anderen Methoden ebenfalls vorhanden – kein Grund zur Sorge also! Der durchsichtig gearbeitete Kunststoff passt sich perfekt an und kann immer wieder je nach aktuellem Stand durch eine neue Schiene ersetzt werden.

Einziger Nachteil: Die Krankenkassen in Deutschland sperren sich mal wieder gegen eine Zuzahlung oder Übernahme irgendwelcher Kosten. Es soll mal wieder das billigste vom Billigsten sein, das Wohl der Patienten spielt mal wieder keine Rolle. Doch stellt die Investition eine sehr lohnenswerte Beteiligung dar, die Träger können schließlich ungemein entlastet werden und brauchen keine Hänseleien und dergleichen fürchten. Wer privat versichert ist, bekommt vielleicht einen Zuschuss und sollte sich deshalb mit seinem Versicherungsinstitut in Verbindung setzen.

In Berlin gibt es einen ganz hervorragenden Kieferorthopäden, den ich nach ausführlicher Beschäftigung mit dem Thema nachdrücklich empfehlen kann:

Voslamber Praxis für Kieferorthopädie
Fechnerstraße 23
10717 Berlin
030 809080400

Herzlich Willkommen!

zurueck in berlinNach Jahren des Umherreisens bin ich nun wieder in Berlin gelandet, der ohne Zweifel geilsten City in Europa, wenn nicht gar auf der Welt. Sicher, wer mal in Asien war, der weiß, dass dort richtig die Post abgeht und die Leute sich dort einen Dreck scheren, was aus anderern Regionen wird – genau wie die amerikanischen Städte im Zwanzigsten Jahrhundert! Aber Berlin ist eben auch noch ziemlich sozial und ausgewogen, es gibt diese geniale Mischung aus Armut und Reichtum und wer dazwischen lebt, findet soviele Inspirationen wie sonst nirgendwo. In Shanghai zum Beispiel sah ich die schönsten Mädchen der Welt und top angezogene Kerle, die jedem Model Konkurrenz machen würden – aber sie alle hetzen umher oder in ihren Augen blinken die Dollarzeichen (beziehungsweise die Yuan- Zeichen). Wenn man Kohle hat oder wenigstens jemanden kennt, kann man es dort richtig krachen lassen, wenn nicht, dann muss man leider zuschauen wie sich diese Elite amüsiert. In unserer Hauptstadt hingegen gibt es viele „offene“ Partys und man rockt noch gemeinsam, zumindest halbwegs. Ich habe nicht wirklich eine Ahnung (wer hat das schon), wo sich das hin entwickeln wird, aber zumindest in den nächsten Jahren dürfte diese einigermaßen erträgliche soziale Mixtur noch bestehen bleiben. Man muss nicht mal nach Asien oder nach Übersee gehen, schon in Frankreich lassen sich etwa viele Wohlhabende von quasi Privatarmeen beschützen und bleiben am liebsten unter sich, selbst wenn sich die Grande Nation und allem voran ihr neuer, wie mir scheint, ein wenig debiler Präsident, als soziale Supermacht generieren mag. Aber gut, das muss jeder Gesellschaft selber wissen und ich finde an Berlin so toll, dass hier oftmals noch die Kreativen die Mischung bestimmen und nicht der Staat oder das Konto des einzelnen. Ein bißchen von allem ist in Ordnung, am wichtigsten scheint mir jedoch, dass man den Menschen auch Ernst nimmt – was die Berliner Schnauze gerade tut! Dazu schreibe ich dann gleich ein wenig.

freundin und ichWer sich nun für alles mögliche und Unmögliche interessiert, der kann meinen Blog immer mal wieder besuchen und sich gerne mit mir austauschen. Ich bin immer interessiert und suche Inspiration und was wäre unsere Welt ohne Austausch und Diskussion? Das haben schließlich schon die Griechen erkannt, damals in der Antike, als sie sich noch nicht verschuldeten und ihren Sinn in Luxusgütern sahen und sie das Gespräch in den Mittelpunkt ihrer großen Kultur stellten. Das soll hier auch mein Motto sein und ich nehme mir die Freiheit heraus, über all das zu berichten, was ich faszinierend und wichtig halte. Wenn ich zum Beispiel über Zahnspangen schreibe, so scheint mir das eben bedeutsam, denn Dinge, die den Menschen helfen, im Leben besser klar zu kommen, sind doch viel wichtiger als der letzte Schrei aus Paris oder die fünfunachtzigste Verordnung aus Brüssel. Am Leben dran sein, das ist entscheidend und wir sollten mal aufpassen, dass der schnöde Mammon nicht auch noch das letzte bißchen Menschlichkeit aus uns herausschneidet.